About

Laila Salome Fischer ist eine vielseitige Mezzosopranistin, die mit ihrem ausdrucksstarken Timbre und ihrer stilistischen Bandbreite gleichermaßen in Oper, Konzert und Crossover-Projekten überzeugt. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie mit Auftritten unter Jordi Savall beim Beethovenfest Bonn und in der Philharmonie de Paris sowie mit ihren gefeierten CD-Veröffentlichungen Talkin’ about Barbara und Scenes of Horror, die mehrfach für den Opus Klassik nominiert wurden. Engagements führten sie u. a. an die Bregenzer Festspiele, zur Deutschen Oper am Rhein und an das Staatstheater Schwerin, wo sie 2025/26 als Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea debütiert. Neben ihrer sängerischen Tätigkeit entwickelt sie eigene Konzertformate, in denen sie historische Musik mit neuen Klangperspektiven – oft begleitet von ihrer Ukulele – verbindet.

Die vielseitige Mezzosopranistin Laila Salome Fischer debütierte 2021 unter der Leitung von Jordi Savall beim Beethovenfest Bonn sowie beim Festival Berlioz in Frankreich in Beethovens 9. Symphonie. Es folgten Einladungen in die Philharmonie de Paris und an das Teatro del Liceu Barcelona. Gastspiele führten sie u. a. zum Wiener Musikverein, zu den Bregenzer Festspielen, zum Bachfest Leipzig sowie zu den Händelfestspielen in Halle und Göttingen.
Ihre erste Solo-CD Talkin’ about Barbara mit Werken von Barbara Strozzi war 2022 mehrfach für den Opus Klassik nominiert, darunter in der Kategorie „Nachwuchssängerin des Jahres“. Im Februar 2024 erschien ihre zweite CD Scenes of Horror mit dem Barockensemble Il Giratempo (Leitung: Max Volbers), die vom BBC als eine der spannendsten Neuerscheinungen des Jahres gefeiert und vom rbb Kulturradio zum „Album der Woche“ gekürt wurde. Das Opernglas würdigte Fischer als „herausragende Barockstimme“.
Von 2019 bis 2022 war sie Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden, wo sie u. a. als Hänsel, Fragoletto (in Valentin Schwarz’ gefeierter Inszenierung von Les Brigands) und Josepha Vogelhuber (Im weißen Rössl) zu erleben war. Von 2022 bis 2024 gehörte sie dem Ensemble des Theater Lübeck an und übernahm dort Rollen wie Cherubino (Le nozze di Figaro), Suzuki (Madama Butterfly), Orlofsky (Die Fledermaus), Nancy (Albert Herring) und Olga (Eugen Onegin).
In der Spielzeit 2025/26 gibt Laila Salome Fischer ihr Rollendebüt als Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Staatstheater Schwerin. Weitere Engagements führen sie als Aglatida in Johann Christian Bachs Zanaida zur Winteroper Potsdam sowie erneut als Cherubino ans Teatro di Pistoia in Italien. Konzertant arbeitet sie weiterhin mit renommierten Ensembles wie Concerto Köln, Il Giratempo und dem Ensemble Resonanz.
Neben ihrer sängerischen Tätigkeit konzipiert und realisiert sie eigene Konzert- und Crossoverformate – darunter Programme zu Komponistinnen des 17. Jahrhunderts sowie zu den Berliner 1920er-Jahren. Eine besondere Rolle spielt dabei die Ukulele, mit der sie historische Klangwelten neu beleuchtet und Stimme und Instrument auf kreative Weise verbindet. Seit 2025 ist sie offizielle TODO Music Artistin und zählt zum ausgewählten Kreis internationaler Künstler:innen der Marke.
Laila Salome Fischer ist zudem als Jurorin, Projektleiterin und Kulturmanagerin tätig. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie im Kinderstudio der Komischen Oper Berlin, bevor sie mit elf Jahren als Jungstudentin an das Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin wechselte. Mit zwölf Jahren übernahm sie die Partie der Clothilde in der mit dem Echo Klassik ausgezeichneten CD-Produktion von Henzes Pollicino. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der UdK Berlin. Sie war Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und des Cusanuswerks und arbeitete bereits während ihres Studiums mit Dirigent:innen wie Jacques Lacombe, Thomas Guggeis, Sergio Azzolini und Jordi Savall.
UkeLaila
„Ich spiele die Ukulele. Und ich singe auch.“
Der berühmte Satz von Marilyn Monroe war für Laila Salome Fischer der Ausgangspunkt einer künstlerischen Neugier, aus der sich eine eigenständige musikalische Handschrift entwickelte.
Die Ukulele ist heute fester Bestandteil ihrer Arbeit als Sängerin. Ausgehend von ihrer klassischen Gesangsausbildung verbindet sie Stimme und Instrument in Programmen zwischen Alter Musik, Kunstlied, Chanson, Musik der 1920er- und 30er-Jahre, Pop sowie eigenen Arrangements. Die Ukulele dient dabei nicht nur als Begleitung, sondern als gleichwertiges klangliches und dramaturgisches Mittel.
Unter dem Namen UkeLaila realisiert sie Konzertformate, Workshops und Musikvermittlungsprojekte, in denen sie genreübergreifend arbeitet und neue Zugänge zu Repertoire schafft. Während der Pandemie entwickelte sie eigenständig Videoformate, die ihre künstlerische Praxis nachhaltig erweiterten. Seither ist die Ukulele dauerhaft in ihre Programme und ihre Vita integriert.


