LAILA

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In der Uraufführung der Deutschen Oper Berlin „LoveAffairs“ war Laila Salome Fischer im Juni 2014 als Evita zu erleben. Die Spielzeit begann sie im September an der Komischen Oper Berlin in der konzertanten Aufführung von Lullys „Acis et Galatée“ in der weiblichen Titelpartie. Im Sommer 2013 gab sie ihr Debut bei den Bregenzer Festspielen in Mozarts Zauberflöte. Im März 2015 folgte am Staatstheater Cottbus ihr Debut in der Titelrolle in Händels „Alcina“ unter der Regie von Sam Brown. In der Spielzeit 2015/2016 wird Sie ebendort ihr Debut als Konstanze/Entführung aus dem Serail geben.

Laila Salome Fischer erhielt ihren ersten Gesangsunterricht mit acht Jahren und sammelte erste Bühnenerfahrungen im Kinderstudio der Komischen Oper Berlin, wo sie auch als Solistin in Vorstellungen unter der Leitung von Yakov Kreizberg bzw. Vladimir Jurowski zu hören war.
Von 1999 bis 2006 war Laila Salome Fischer Jungstudentin des Julius-Stern- Institutes der Universität der Künste Berlin in der Gesangsklasse von Jutta Schlegel und begann, direkt nach dem Abitur 2006, ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin bei Julie Kaufmann, das sie im Sommer 2012 in der Titelpartie von Cavallis Oper La Calisto mit dem Diplom abschloss.

Noch während ihrer Schulzeit wurde sie mit Ersten Bundespreisen Jugend Musiziert, den Ersten Preis im Wettbewerb der Deutschen Bahn ausgezeichnet und gewann 2007 ein Stipendium der „Yamaha Music Foundation of Europe“ (YMFE). Seit 2010 ist sie Stipendiatin der Bischöflichen Studienstiftung Cusanus-Werk.

Noch vor Beendigung ihrer Schulzeit konzertierte Laila Salome Fischer mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker (2003) und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (2006) und sang Konzerte in Deutschland, Spanien, Belgien und der Schweiz. 2000 sang sie in der mit dem Echo Klassik 2004 ausgezeichneten CD-Produktion des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin die Clothilde in Henzes Oper Pollicino. 2010 erschien bei Sony der Mitschnitt eines Benefizkonzertes „Berlin für Haiti“, bei dem Laila Salome Fischer mitwirkte.

2010 debütierte Laila Salome Fischer bei den Musikfestspielen Potsdam in der Opernproduktion Montezuma von Carl-Heinrich Graun als Erissena und war dort erneut bei der Wiederaufnahme Juni 2012 zu erleben. 2011 war Laila Salome Fischer erstmals beim Festa di San Francesco in Assisi in der Uraufführung der Oper Il cigno nero e la fanciulla sulla falce lunare (Näther) in der weiblichen Titelpartie zu hören. Sie arbeitete mit Dirigenten Sergio Azzolino, Mihkel Kütson, Jacques Lacombe, Jobst Liebrecht, Stefan Mai…

In der Spielzeit 2013/2014 gehörte sie zum Ensemble des Landestheater Neustrelitz wo sie als Königin der Nacht und Eliza Doolittle zu erleben war. In der Spielzeit 2014/2015 kehrte sie als Gast in den beiden Partien an das Theater zurück und wird erneut in der Spielzeit 2015/2016 dort die Königin darstellen.

Mit besonderem Interesse widmet sich Laila Salome Fischer der barocken Aufführungspraxis und arbeitete bereits mit namenhaften Künstlern wie Raphael Alpermann, Sergio Azzolini, Stephan Mai und Armin Thalheim zusammen. Die junge Sopranistin ist Mitglied des von Raphael Alpermann geleitetem Ensembles Concerto+14, mit dem sie aus dem Deutschen Musikwettbewerb 2012 in der Kategorie Alte Musik als Stipendiatin hervorging und in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen wurde. Im November 2012 wurde sie vom Bach-Colegio Paraguay eingeladen einen Meisterkurs und ein Konzert zu geben, im Dezember gab sie ein Solo-Konzert im Rahmen der Göttinger Reihe der Händel-Festspiele Göttingen. Sie ist regelmäßiger Gast der Barockkonzertreihe der Staatsoper Berlin.

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